- Die RPP senkt erneut die Zinssätze – was ändert sich?
- Warum senkt die RPP die Zinssätze?
- Der Immobilienmarkt in Polen: Belebung nach Monaten der Stagnation
- Primär- und Sekundärmarkt – wo Chancen suchen?
- Wie beeinflusst die Entscheidung der RPP die Rendite von Investitionen (ROI)?
- Die besten Standorte für Investoren im Jahr 2025
- Die häufigsten Fehler von Investoren – wie man sie vermeidet
- Prognosen für 2026 – was passiert mit den Wohnungspreisen?
- Zusammenfassung: Es ist ein guter Zeitpunkt für Investitionen
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Die RPP senkt erneut die Zinssätze – was ändert sich?
Der Rat für Geldpolitik hat die zweite Zinssenkung in Folge angekündigt. Der Hauptreferenzzinssatz fiel um 0,25 Prozentpunkte auf 4,75% und setzt damit den Trend der Lockerung der Geldpolitik nach einer Reihe vorheriger Erhöhungen fort.
Ab dem 9. Oktober 2025 gelten die neuen Zinssätze der NBP:
- Referenzzinssatz: 4,50% (jährlich),
- Lombardzinssatz: 5,00% (jährlich),
- Einlagenzinssatz: 4,00% (jährlich),
- Diskontsatz für Wechsel: 4,55% (jährlich),
- Diskontzinssatz für Wechsel: 4,60% (jährlich).
Für viele Polen und ausländische Investoren ist dies ein Signal, dass die Zeit der hohen Kreditkosten langsam zu Ende geht. Die Senkungen bedeuten niedrigere Hypothekenraten, eine größere Verfügbarkeit von Finanzierungen und – was besonders wichtig ist – ein höheres Interesse am Immobilienmarkt.
In diesem Artikel, der von den Experten von Atlant Estates vorbereitet wurde, erklären wir:
- wie die Entscheidung der RPP die Wohnungspreise beeinflusst,
- welche Städte am meisten profitieren,
- wie man den Kauf einer Immobilie in Polen plant,
- welche Fehler Investoren machen und wie man sie vermeidet.
Warum senkt die RPP die Zinssätze?
Nach Monaten der Straffung der Geldpolitik begann die Inflation in Polen zu sinken – von zweistelligen Werten auf etwa 5–6% im Jahresvergleich (Stand IV. Quartal 2025). Dies ermöglichte es dem Rat für Geldpolitik, die Politik schrittweise zu lockern, um Investitionen und Konsum anzukurbeln.
Laut NBP-Daten sank der durchschnittliche Zinssatz neuer Hypothekendarlehen in PLN von etwa 8,2% auf 6,9%, was bereits jetzt die Kreditwürdigkeit der Käufer um bis zu 15–20% erhöht.
Was bedeutet das für Kreditnehmer und Investoren?
- niedrigere Hypothekenraten,
- größere Verfügbarkeit von Finanzierungen,
- Rückkehr der Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt,
- Wachstum des Immobilienwerts auf lange Sicht.
Der Immobilienmarkt in Polen: Belebung nach Monaten der Stagnation
Nach einem schwierigen Jahr 2023, in dem der Verkauf neuer Wohnungen um mehr als 30% zurückging, beginnt sich der polnische Immobilienmarkt zu erholen.
Laut Daten von Otodom Analytics und PFR Nieruchomości:
- in Warschau stieg der Verkauf von Wohnungen im III. Quartal 2025 um 18% im Vergleich zum Vorjahr,
- in Krakau um 22%,
- und in Danzig um 15%.
Die niedrigeren Zinssätze wirken wie ein Impuls für den gesamten Markt. Käufer kehren in die Verkaufsbüros zurück, und ausländische Investoren – hauptsächlich aus Deutschland, Großbritannien und den nordischen Ländern – fragen zunehmend nach Wohnungen zum Verkauf in Polen in den größten Ballungsräumen.

