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blog2 Min. Lesezeit25. März 2026

Januar auf dem Wohnungsmarkt: Ruhe oder Warnung?

📉 Der Januar auf dem Wohnungsmarkt brachte einen Rückgang der Verkäufe, aber Experten beruhigen: Es ist ein saisonaler Effekt. Entdecken Sie, wie sich verschiedene Städte in Polen schlagen! 🏢

AE
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Redaktion
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Saisonaler Rückgang auf dem Immobilienmarkt: Gibt es Grund zur Sorge?

Januar 2026 brachte eine deutliche Verlangsamung auf dem Bauträgermarkt. Der Verkauf von Wohnungen sank um 27% im Vergleich zum Dezember 2025. Bedeutet das den Beginn einer Krise? Katarzyna Kuniewicz, Leiterin der Marktforschung bei Otodom, beruhigt: Es gibt keinen Grund zur Panik. Es ist eher ein saisonaler Effekt, der jedes Jahr den Immobilienmarkt beeinflusst.

Analyse der Januar-Daten

Im Januar wurden auf den sieben größten Bauträgermärkten in Polen etwa 3.800 Wohnungen verkauft, was einem Rückgang von 27% im Vergleich zum Dezember entspricht. Auch die Einführung neuer Wohnungen ist zurückgegangen – um 32% im Vergleich zum Vormonat. Ist das ein Grund zur Besorgnis? Katarzyna Kuniewicz erklärt, dass dies ein normaler Zyklus nach dem vorweihnachtlichen Trubel ist, wenn die Kunden versuchen, ihre Transaktionen vor Jahresende abzuschließen.

Saisonalität statt Krise

Der Dezember ist traditionell ein heißer Monat auf dem Bauträgermarkt. Kunden schließen Transaktionen ab, Bauträger organisieren Aktionen. Der Januar hingegen bringt Ruhe und Zeit für Währungsumstellungen und Formalitäten. Es ist erwähnenswert, dass trotz des Rückgangs im Monatsvergleich der Januar 2026 um 29% besser war als der Januar 2025, was auf eine anhaltende Nachfrage im Jahresvergleich hinweist.

Rekordangebot auf dem Markt

Am Ende des Januars 2026 waren in den sieben größten Städten Polens etwa 62.000 Wohnungen verfügbar. Wenn wir die reservierten Einheiten hinzuzufügen, sprechen wir von fast 68.000 verfügbaren Einheiten. Dies ist ein Niveau, das nahe am Rekord liegt und zeigt, dass die Bauträger an die Aufrechterhaltung der Nachfrage nach Wohnungen glauben.

Wachstum und Stabilisierung des Angebots

Bauträger ergänzen aktiv das Angebot, was ihr Vertrauen in den Markt zeigt. Trotz kontinuierlicher Verkäufe und der Einführung neuer Wohnungen bleibt das Angebot auf einem stabilen Niveau. Dieses Phänomen gibt Hoffnung auf Stabilität des Wohnungsmarktes in naher Zukunft.

Unterschiede zwischen den Städten

Die Immobilienmärkte in verschiedenen Städten Polens unterscheiden sich erheblich. Warschau, mit dem größten Angebot von über 14.500 Wohnungen, hat mit einem leichten Überhang an Angebot gegenüber der Nachfrage zu kämpfen. Krakau, mit 700 eingeführten und 500 verkauften Wohnungen, beobachtet ebenfalls ein wachsendes Angebot.

Poznań – der Star des Januars

Poznań hebt sich von anderen Städten ab. Dort wurden über 400 Wohnungen verkauft, während nur wenige neue eingeführt wurden, was zu einem systematischen Rückgang des Angebots führt. Das ist ein Zeichen für eine starke Nachfrage, könnte aber in Zukunft höhere Preise für Käufer bedeuten.

Katowice und Tri-City

Katowice, mit dem kleinsten Angebot unter den analysierten Städten, hat eine wählerische Nachfrage. Tri-City und Wrocław beobachten ebenfalls ein stabiles Interesse, was die Diversifizierung des Wohnungsmarktes in Polen zeigt.

Zusammenfassung

Obwohl die Januar-Daten besorgniserregend erscheinen mögen, fügen sie sich in einen typischen saisonalen Trend ein. Die Unterschiede zwischen den Städten deuten darauf hin, dass der Immobilienmarkt diversifiziert ist und die Bauträger optimistisch in die Zukunft blicken. Es ist wichtig, zu beobachten, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickeln wird, insbesondere im Hinblick auf die weitere Stabilisierung des Marktes.